SACHBEZUG: AB 1.1.2020 NEUE OBERGRENZE

SACHBEZUG: AB 1.1.2020 NEUE OBERGRENZE

Market
Dienstag, November 5, 2019
Fuhrparkmanagement für jede Flottengröße

Ab 1.1.2020 gilt der neue CO2 Emissions-Grenzwert von 118 g/km (2019: 121g/km). Der Zuschlag zur Lohnsteuerbemessungsgrundlage gilt ab dem Jahr der Anschaffung für die gesamte Dauer der Nutzung. Bis 31. März 2020 gilt der Grenzwert von 118 g/km nach der alten Messmethode NEFZ und ab 1. April 2020 gilt der neue Grenzwert von 141 g/km nach der neuen Messmethode WLTP,

 

Bis 31.03.2020 beträgt der Sachbezug für privat genutzte Firmenfahrzeuge:

> 118 g/km CO2 Emissionen (NEFZ) = 2% Zuschlag zur Lohnsteuerbemessungsgrundlage (maximal 960 Euro)
≤ 118 g/km CO2 Emissionen (NEFZ) = 1,5% Zuschlag zur Lohnsteuermessungsgrundlage (maximal 720 Euro)
0 g/km Emissionen = Sachbezug entfällt zur Gänze

 

Ab 01.04.2020 beträgt der Sachbezug für privat genutzte Firmenfahrzeuge:

> 141 g/km CO2 Emissionen (WLTP) = 2% Zuschlag zur Lohnsteuerbemessungsgrundlage (maximal 960 Euro)
≤ 141 g/km CO2 Emissionen (WLTP) = 1,5% Zuschlag zur Lohnsteuermessungsgrundlage (maximal 720 Euro)
0 g/km Emissionen = Sachbezug entfällt zur Gänze

 

BERECHNUNG DER ANSCHAFFUNGSKOSTEN

Als Anschaffungskosten bei Neufahrzeugen gelten die tatsächlichen Anschaffungskosten (inkl. Sonderausstattung), die Umsatzsteuer und die Normverbrauchsabgabe. Bei neuen Leasingfahrzeugen sind die für die Berechnung der Leasingrate relevanten Anschaffungskosten maßgeblich. Können bei einem Gebrauchtfahrzeug die tatsächlichen Anschaffungskosten beim ersten Erwerb des Fahrzeugs nicht nachgewiesen werden, dann ist der damalige Listenpreis anzusetzen. Für Gebrauchtfahrzeuge ist der CO2-Grenzwert im Zeitpunkt der erstmaligen Zulassung des Fahrzeugs maßgeblich.

 

JÄHRLICHE CO2 GRENZWERTE 

2019: 121 g/km (NEFZ)

Bis 31.03.2020: 118 g/km (NEFZ)

Ab 01.04.2020: 141 g/km (WLTP)

2021: 138 g/km (WLTP)

2022: 135 g/km (WLTP)