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Fuhrparkkosten erfolgreich senken

Fuhrparkkosten erfolgreich senken

Mittwoch, August 23, 2017
Fuhrparkkosten senken

Um Kosten im Fuhrpark zu senken, setzen Unternehmen auf intelligente Fahrzeugnutzung, günstige Werkstätten und genaue Analysen der Gesamtkosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Full-Service-Leasing-Spezialisten Arval Österreich unter 300 heimischen Unternehmen.

Die Diskussion um Dieselfahrzeuge rückt das Thema Fuhrpark und Wirtschaftlichkeit in ein neues Licht. Durch ein effizientes Management der eigenen Fahrzeugflotte könnten Firmen bis zu 30 Prozent der Gesamtkosten ihres Fuhrparks einsparen. Die häufigste Maßnahme, um Kosten zu senken, ist der bewusste Fahrzeugeinsatz, meinen 25 Prozent der befragten Unternehmen. „Firmenautos verursachen Kosten, auch wenn sie in der Garage stehen. Full-Service-Leasing reduziert diese Kosten auf die reine Nutzung,“ sagt Gwénael Cevaer, General Manager von Arval Österreich.

 

Von TCO zu TCM

23 Prozent der Unternehmen setzen auf Total-Cost-of-Ownership Analysen. Dabei werden neben dem Kaufpreis auch der Treibstoffverbrauch, die Versicherungsprämien und die durchschnittlichen Wartungskosten berücksichtigt. „TCO-Analysen sind ein hervorragendes Mittel, um Fuhrparkkosten zu senken“ ist Cevaer überzeugt. „Der nächste Schritt ist eine Total-Cost-of-Mobility Analyse, bei der der Benutzer und nicht das Fahrzeug im Mittelpunkt steht. Dieser Ansatz berücksichtigt alle Transportmöglichkeiten wie Taxi, Fahrrad oder öffentliche Verkehrsmittel.“

Als dritthäufigste Maßnahme zur Kostenreduktion wird von den Befragten die Auswahl der günstigsten Werkstättenpartner genannt. Rund 18 Prozent der Unternehmen vertrauen auf ausgewählte Partner und verhandeln spezielle Stundensätze bei Reparatur und Wartung. Laut Arval rechnet sich das allerdings erst bei einem größeren Fuhrpark, kleinere Unternehmen profitieren selten von attraktiven Konditionen.

Weitere Kostensenkungsmaßnahmen, so die Arval-Studie, sind Fahrtechniktrainings (15%), Preisverhandlungen beim Fahrzeugkauf (12%) und optimierte Versicherungsprämien (11%).

 

Telematik hilft Kosten senken

Noch relativ neu ist der Einsatz von Telematik zur Kostensenkung. Nur sieben Prozent der Unternehmen, vor allem größere, werten ihre gesammelten Fahrzeugdaten, wie Nutzung, Treibstoffverbrauch und Serviceintervalle aus. Dabei steckt laut Arval gerade hier ein großes Einsparungspotenzial.

„Telematik liefert die notwendigen Daten dafür, wie ein Firmenfahrzeug am besten genutzt werden kann“ erläutert Arval Austria Chef Cevaer. Es werden Detailfragen beantwortet, wie etwa: Wurde das richtige Fahrzeug angeschafft? Wie kann die Fahrtroute optimiert werden? Für welche Fahrer ist ein Fahrtraining sinnvoll? Oder ist bereits heute ein Elektroauto als Firmenfahrzeug wirtschaftlich sinnvoll?