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Aktuelle Ergebnisse der Arval Fuhrparkstudie 2018

Aktuelle Ergebnisse der Arval Fuhrparkstudie 2018

Dienstag, April 17, 2018
Arval Fuhrparkstudie 2018

Auch dieses Jahr befragte der Full-Service-Leasing Spezialist Arval rund 300 Unternehmen in ganz Österreich zu ihrem Fuhrpark. Im Vergleich zum Vorjahr blieb die durchschnittliche Flottengröße stabil, nur große Fuhrparks wurden noch größer. Auch bei der Finanzierung gab es kaum Veränderungen: die eine Hälfte kauft, die andere Hälfte least ihre Fahrzeuge. Full-Service-Leasing kommt bei knapp 30% der Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern zum Einsatz. „Während im Alltag Business-as-usual gilt, stehen Fuhrparkmanager vor großen strategischen Herausforderungen“ kommentiert Gwénael Cevaer, General Manager von Arval Austria die Ergebnisse. „Unsere Aufgabe ist es, Unternehmen sicher durch diese Umbruchsphase zu bringen.“

 

Kostenoptimierung ist Thema Nummer 1

Gefragt nach den größten Herausforderungen, gaben 39% der Fuhrparkmanager an, dass sie vor allem Kosten optimieren wollen. Dazu setzen die meisten auf Fahrtrainings und effizientes Fahren. Auch Sprit-Spar-Bewerbe und alternative Antriebe sollen Kosten senken. Das bewusste Verzichten auf Fahrten spielt im Gegensatz zum Vorjahr keine besondere Rolle mehr.

Auf Platz zwei der Herausforderungen liegt der rasante Technologiefortschritt, 31% der Unternehmen haben damit zu kämpfen. An dritter Stelle stehen Gesetzesänderungen, die für 28% der Fuhrparkmanager eine Hürde darstellen. Dazu zählt zum Beispiel die neue Abgasmessung WLTP, die höhere CO2 Emissionswerte nach sich ziehen kann.

 

Elektroautos statt Hybride

Erwartungsgemäß hat sich der Anteil alternativer Antriebe aufgrund der zahlreichen Förderungen in den Flotten verdoppelt. 11% gaben an, dass sie Fahrzeuge mit alternativem Antrieb im Fuhrpark haben (2017: 5%). Es gibt einen klaren Trend zum reinen Elektroauto. „Wir haben bereits auf das gestiegene Interesse an E-Mobilität reagiert und bieten gezielte Beratung in diesem Bereich an“ erzählt Brigitte Becksteiner-Bichler, Commercial Director bei Arval Austria. „Wir planen gerade ein umfangreiches E-Mobilitätsangebot inklusive Ladeinfrastruktur für Büro und Zuhause.“

Herausforderungen im FuhrparkmanagementDoppelt so viele Elektroautos im Fuhrpark als 2017

 

Änderung im Fahrverhalten

Blickt man auf die Bedürfnisse der Fahrerinnen und Fahrer, zeigen sich, dass sich vor allem die Anforderungen an Fahrzeug und Ausrüstung geändert haben. Damit beschäftigen sich 36% der befragten Unternehmen, bei den großen Unternehmen mit über 100 Mitarbeitern sind es sogar 48%. Aber auch das Fahrverhalten selbst verändert sich, die Ablenkung nimmt zu, die Aufmerksamkeit sinkt. Davon berichten 32%. Weiters wurden ein gesteigertes Verkehrsaufkommen (19%) und mehr Zeitdruck (17%) genannt.

Die Arval Fuhrpark Studie geht auch auf das Thema Diesel ein. Auf die Frage, welche Einschränkungen sie für Diesel-Fahrzeuge erwarten, antworteten 51% der Fuhrparkmanager, dass der Diesel-Preis steigen wird. 44% halten Fahreinschränkungen für möglich und 35% denken, dass Steuervorteile wegfallen. Lediglich 28% bezweifeln, dass es bald Änderungen geben wird. Von möglichen Einschränkungen wären immerhin 89% der befragten Unternehmen betroffen. Um sich auf mögliche Einschränkungen vorzubereiten, erwähnen 64% bestehende Dieselfahrzeuge auszugliedern, 46% könnten weniger neue Diesel anschaffen und 17% überlegen, ihre Dienstwagenrichtlinie anzupassen.

 

Die „Arval Fuhrpark Studie 2018 beruht auf einer Erhebung im Auftrag von Arval Österreich unter 300 Unternehmen mit Fuhrpark in Österreich im Zeitraum März 2018.